Agile Projekte oder Pflichten- und Lastenheft

Wie kommen Sie schneller und besser an Ihr Ziel? Agil oder mit Pflichten- und Lastenheft? Die Antwort vorweg: Agil geht es drei Mal schneller und das Ergebnis ist meistens sehr viel besser.

Agile Projekte oder Pflichten- und Lastenheft
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Bernhard Rohe

Geschäftsführender Gesellschafter ViewSystems

Zunächst müssen wir mit dem Vorurteil aufräumen, Agile Projekte wären Ziel-, Kopf- und Konzeptlos. Das trifft ganz und gar nicht zu. Klar ist, dass man bei Agilen Projekten mit einer Idee startet, sie Schritt für Schritt konzipiert und sofort umsetzt. Das geht quasi in einem einzigen Zug.

Besonders Fertigungsleuten liegen Agile Projekte eher

Fertigungsleuten ist schon immer schwer gefallen, ihre Anforderungen und Ideen zunächst detailliert zu beschreiben. Stattdessen haben sie lieber gleich mit Excel eine Lösung entwickelt. Das hat Vorteile. Es geht relativ schnell, man hat sofort ein einsetzbares Ergebnis, man kann ausprobieren, verbessern oder ganz einfach erneut beginnen, wenn es gar nicht passt.


Genau darauf zielen die App-Designer in IndustryView SF ab. Das Team beginnt mit einem komplett leeren Layout und baut einen ersten Lösungsansatz innerhalb von Minuten auf, den das Team gemeinsam erstellen und diskutieren kann. Das Layout funktioniert deshalb sofort, weil die inzwischen etwa 50 Designelemente direkt mit dem Digitalen Zwilling der physikalischen Maschine, dem Produkt oder dem Werkzeug verbunden ist. Beispielsweise zeigt der OEE-Tachometer sofort die aktuelle Effizienzkennzahl der laufenden Maschine an.


Flexible und intelligente Tabellen ersetzen Excel, lassen sich sehr schnell mit der Datenbank oder anderen Quellen koppeln und zu beliebig komplexen Strukturen ausbauen.


Der Workflow-Designer sorgt für schnell anpassbare Logik

Daten allein reichen nicht aus, Dinge intelligent zu machen. Dazu dienen Workflows, die wie ein Ablaufdiagramm aufgebaut sind, so dass jeder gleich versteht, wie die Logik abläuft. Und das auch ohne tiefe Programmierkenntnisse.


Die fertige Lösung kann sofort einem ersten Praxistest unterzogen werden. In der Regel brauchen agile Lösungen zwei oder drei Iterationsschritte.


Die gesamte Entwicklungszeit - von der Idee bis zur perfekten Lösung - dauert im Regelfall höchsten ein Drittel der Zeit herkömmlicher Projektführungen

Was ebenfalls für agile Projekte spricht ist die Tatsache, dass die meisten Menschen nicht in der Lage sind, ihre Idee und die Lösung insgesamt so detailliert zu beschreiben, dass sie später tatsächlich so aussieht.


Die Zusammenfassung unseres Events "Low-Code in der Smart Factory" zeigt das Konzept und wie die Designer genau funktionieren: